Betrüger haben am Montagnachmittag versucht, eine Frau um mehrere tausend Euro zu bringen. Die 48-Jährige stellte Ware auf einem Kleinanzeigenportal zum Verkauf ein. Wenige Minuten nach Veröffentlichung kontaktierte sie eine Unbekannte und täuschte Kaufinteresse vor. Zur weiteren Abwicklung bat sie die 48-Jährige, ihr über die Chatfunktion ihre Mailadresse zukommen zulassen. Kurz darauf erhielt die 48-Jährige eine täuschend echtaussehende E-Mail von „Kleinanzeigen“. Über einen darin enthaltenen Button wurde sie in der Folge an einen „Support Chat“ weitergeleitet. Dort erfolgte schließlich die Aufforderung, eine „simulierte Abbuchung“ in Höhe von 3.000 Euro vorzunehmen. Daraufhin misstrauisch geworden, brach die 48-Jährige die Kommunikation ab.
Nachdem sie zudem über „Kleinanzeigen“ eine Warn-Mail bzgl. des Profils der angeblichen Kaufinteressentin erhielt, erstattete die Frau Anzeige bei der Polizei.
In diesem Zusammenhang einige Präventionstipps, um sich vor diesem und ähnlichen Betrugsfällen zu schützen:
Vorsicht bei der Weitergabe persönlicher Daten: Geben Sie niemals Ihre E-Mail-Adresse oder Bankdaten an unbekannte Personen oder über ungesicherte Kanäle weiter. Stellen Sie sicher, dass Sie nur mit verifizierten und seriösen Käufern oder Verkäufern Geschäfte machen.
Überprüfen Sie die Echtheit von E-Mails und Nachrichten: Seien Sie misstrauisch gegenüber E-Mails oder Nachrichten, die von unbekannten Absendern stammen oder ungewöhnliche Anfragen enthalten. Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse des Absenders, um sicherzustellen, dass sie offiziell und nicht gefälscht ist.
Seien Sie wachsam bei der Bestätigung von Transaktionen: Bestätigen Sie niemals Transaktionen oder Links, die Ihnen per E-Mail oder über ungesicherte Kanäle zugesandt werden.
Verwenden Sie sichere Zahlungsmethoden: Verwenden Sie bei Online-Transaktionen sichere Zahlungsmethoden wie PayPal oder Kreditkarten, die einen bestimmten Schutz vor Betrug bieten. Vermeiden Sie es, Bankdaten oder andere sensible Informationen preiszugeben.
Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung: Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Ihre Online-Konten, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Personen Zugang haben.
Seien Sie vorsichtig bei der Verwendung von Links: Klicken Sie niemals auf Links, die Ihnen per E-Mail oder über ungesicherte Kanäle zugesandt werden. Geben Sie stattdessen die URL der Website manuell in die Adresszeile Ihres Browsers ein.
Wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, kontaktieren Sie sofort Ihre Bank und anschließend die Polizei!
Quelle: Polizeipräsidium Konstanz, übermittelt durch news aktuell. Originalmeldung auf presseportal.de



